Afri­ka — jah­re­lang stief­müt­ter­lich behan­delt und kli­schee­haft be- und ver­ur­teilt steigt wie Phö­nix aus der Asche und zeigt sich, vor allem dem erstaun­ten Wes­ten, mit selbst­be­wuss­ter Ele­ganz und Modernität.

Wer nach wie vor dem Irr­tum unter­liegt, afri­ka­ni­sches Design redu­zie­re sich auf Ani­mal-Prints, Eth­no-Mus­ter und Stam­mes­kunst, der hat die aktu­el­len krea­ti­ven Ent­wick­lun­gen afri­ka­ni­scher Desi­gner und Mode­ma­cher verpasst.

In einer sich immer schnel­ler ver­än­dern­den und zusam­men­wach­sen­den Welt gelingt es dem Kon­ti­nent mit sei­nem eigen­wil­li­gen Design zuneh­mend neu­gie­ri­ge Bli­cke auf sich zu zie­hen. Desi­gner der neu­en afri­ka­ni­schen Gene­ra­ti­on sind kos­mo­po­li­tisch aus­ge­rich­tet und ver­ste­hen es gera­de­zu per­fekt ihre eige­ne alt­her­ge­brach­te Tra­di­ti­on mit zeit­ge­nös­si­schen und inter­na­tio­na­len Trends zu ver­bin­den. Die­se neu­ar­ti­ge und span­nen­de Kom­bi­na­ti­on erlaubt es sowohl auf die loka­le als auch inter­na­tio­na­le Nach­fra­ge einzugehen.

KUL­TUR­SEN­SI­BLES MAR­KE­TING — DAS „NEUE“ SELBSTVERSTÄNDNIS

Afri­ka­ni­schen Unter­neh­men gelingt es zuneh­mend den euro­päi­schen Markt für sich zu gewin­nen und sich dort zu prä­sen­tie­ren. Und so freu­ten wir uns beson­ders als wir gleich zwei Anfra­gen von afri­ka­nisch aus­ge­rich­te­ten Unter­neh­men erhiel­ten, die mit ihren Ser­vice­leis­tun­gen in der Mode- und Beau­ty-Bran­che nicht nur Kul­tu­ren ver­bin­den, son­dern zudem den neu ent­stan­de­nen Bedarf im euro­päi­schen Markt erkannt haben. Län­der und Märk­te sind jedoch unter­schied­lich visu­ell geprägt. Dem Design und Mar­ke­ting fällt somit die Auf­ga­be zu län­der­spe­zi­fi­sche Form­sti­le und Stil­emp­fin­den geschickt mit­ein­an­der zu ver­ei­nen, dem inter­kul­tu­rel­len Marketing.

Tra­de Fairs and Con­sul­ting ist ein deut­sches Bera­tungs­un­ter­neh­men und hat sich u.a. mit sei­nen erfolg­rei­chen Mes­se­kon­zep­ten auf die Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on von Events in Afri­ka spe­zia­li­siert. Dabei gelingt es TFC zum einem das Inter­es­se aus Euro­pa für Afri­ka zu wecken — zum ande­ren öff­net es afri­ka­ni­schen Unter­neh­men neue Märk­te und Kon­tak­te im Westen.

Für die von TFC geplan­te und orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung “Afri­ca Sourcing &  Fashion Week” in Addis Abe­ba beauf­trag­te uns das Unter­neh­men mit dem Cor­po­ra­te Design: Ent­wick­lung einer Wort­mar­ke für AFSW (Logo), der Bild­mar­ken für Pro­dukt­grup­pen der Mes­se sowie der Gestal­tung der dazu­ge­hö­ri­gen Messe-Broschüre.

INTER­KUL­TU­REL­LES MAR­KE­TING — AFRICA,WITHOUT CLICHÉS

Mit der Agen­tur Elli Gil­gal Models erhiel­ten wir den wei­te­ren Auf­trag unter der Berück­sich­ti­gung des “kul­tur­sen­si­blen und inter­kul­tu­rel­len Marketings”.
Elli Gil­gal Models ist eine klas­si­sche Model­agen­tur, mit der Spe­zia­li­sie­rung auf Models mit afri­ka­ni­schem Hin­ter­grund. Dabei hat es sich die Agen­tur-Inha­be­rin zum Ziel gesetzt, Models mit afri­ka­ni­schen Wur­zeln in der Beau­ty-Bran­che zu eta­blie­ren und das Image von Afri­ka­nern in Euro­pa posi­tiv mitzugestalten.

Für Elli Gil­gal Models ent­war­fen wir das Cor­po­ra­te Design. Das schlich­te ele­gan­te Logo und die kla­re, schnör­kel­lo­se Schrift bil­den dabei die Basis für alle wei­te­ren Print-Pro­duk­te. Zudem gestal­te­ten wir die neue Web­sei­te www.elligilgal.com.

Bei­den Auf­trag­ge­bern war es wich­tig mit dem Kli­schee „Afri­ka“ und dem vor­herr­schen­den Bild der sim­pli­fi­zier­ten Kul­tur zum Kon­ti­nent auf­zu­räu­men, in dem Natur, Tie­re und Bedürf­tig­keit vor­herr­schen. Der visu­el­le Wunsch unse­rer Kun­den: Moder­ni­tät, Ele­ganz und Ästhe­tik — unter Berück­sich­ti­gung afri­ka­ni­scher moder­ner Desing-Elem­ten, wie Klar­heit und das Spiel mit Kontrasten.

Wir dan­ken Skan­der Negasi und Eliza­beth Nehring für die­se wun­der­ba­ren Pro­jek­ten und die Mög­lich­keit uns in neue Wel­ten und Kul­tu­ren hin­ein­den­ken und ken­nen ler­nen zu kön­nen. Welch eine gro­ße Freu­de und Erfah­rung für uns mit dem kul­tur­sen­si­blem Mar­ke­ting & Design visu­el­le Brü­cke zwi­schen Kul­tu­ren, Men­schen und Märk­ten bau­en zu können.